Was wir tun

Erfahrungsberichte und Schulalltag

Berichte über Ausflüge und unseren Schulalltag


Der Kreis der Jahresfeste – die Adventsspirale

Das gemeinsame Feiern der Jahresfeste stellt traditionell eine wesentliche Besonderheit unseres Schullebens dar. Der Ablauf eines Jahres wird dadurch gegliedert. Die rhythmische Wiederkehr eines jeden Festes begleitet die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und bietet Orientierung und Sicherheit. Unsere Schulgemeinschaft feiert Advent, Weihnachten, Drei Könige, Lichtmess, Fasching, die Karwoche, Ostern, Pfingsten, Johanni, Michaeli, Erntedank, St. Martin und Nikolaus.
Für jedes Fest zeichnet eine Gruppe aus dem Kollegium verantwortlich. Für die Festgestaltung sind die Beiträge vielfältig und abwechslungsreich bedacht. Musik und Bewegung, sei es mit Eurythmie oder kleinen Konzerten, sind stets vertreten und die Schulgemeinschaft wird in den Ablauf des jeweiligen Festes aktiv mit einbezogen.
Besonders empfänglich für das Erleben der Feste sind häufig Kinder und Jugendliche, die erst später zu uns kommen, die sog. Quereinsteiger. Für die meisten sind diese Feste ein völlig neues Erlebnis. Auch für Praktikant:innen und neue Mitarbeiter:innen öffnen sich hier oft ganz neue Eindrücke.
Erinnern wir uns zurück an unsere eigene Kindheit. Es ist die Freude am gemeinsamen Tun, die uns verbindet in diesen Festen. Die Feste begleiten uns durch das Jahr und die Gemeinschaft wird im besten Falle dadurch belebt und bestärkt.
Eines dieser Feste ist die Adventsspirale oder auch Adventsgärtlein. Wir haben hier einen wunderbaren Brauch, der uns aus dem Alltagsgetümmel herausführt, uns zur Ruhe kommen lässt und uns auf meditative Weise auf Weihnachten einstimmt.
In unserem Saal werden Tannenzweige zu einer großen Spirale gelegt und ineinander gesteckt, so dass sie der Begegnung mit ca. 100 Kindern standhält.
Nach dem ersten Adventssonntag gehen die Kinder und Jugendlichen den Weg dieser Adventsspirale. Begleitet wird dieser Weg von adventlicher Musik auf Leiern gespielt. Die Schüler:innen halten dabei eine Apfelkerze in der Hand und gehen diesen Weg entweder allein oder von einem Erwachsenen begleitet den Weg bis zur Mitte der Spirale. Dort leuchtet auf einer Erhöhung ein großes Kerzenlicht, an dem die Apfelkerze entzündet wird. Auf dem Rückweg suchen die Kinder und Jugendlichen einen geeigneten Platz auf der Spirale, wo sie ihr Licht hinterlassen. Nacheinander gehen alle den Weg und der Saal wird mit jedem neuen Licht heller und heller. Dieses Licht soll uns den Weg durch den Advent, hin zum Weihnachtsfest erleuchten.
Die Form der Spirale ist die Urbewegung unserer Menschenseele und findet sich in vielen Kulturkreisen wieder. In dieser vorweihnachtlichen Tradition haben wir eine, für unsere Sinne erlebbare Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Die Spirale der inneren Hinwendung ist gerade in der heutigen Zeit besonders und heilsam, denn sie zieht uns nicht in die Spirale der Gewalt hinein sondern erwärmt hoffentlich unsere Herzen.

Christa Müntnich

Erntedank in der Karl-König-Schule 2023

„Reich war die Ernte und reich war der Segen“ unter diesem Motto brachten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-9 am ersten Montag im Oktober Erntekörbchen mit dem verschiedensten Obst und Gemüse mit in die Schule. Nachdem die Klassen gemeinsam im Morgenkreis die Gaben bestaunt und zusammengetragen hatten, traf sich die Schulgemeinschaft bei herrlichem Sonnenschein im Schulhof zum gemeinsamen Volkstanz.
Frau Dörfler und Frau Reich leiteten die Kreistänze an, Herr Imhof und Frau Meier-Volland spielten auf ihren Instrumenten die Musik dazu.
Am Mittwoch, nach dem Feiertag, schnibbelten dann die Schülerinnen und Schüler das mitgebrachte Gemüse und die 9. Klasse kochte, mit Hilfe von zwei Schülerinnen aus der Berufsschulstufe einen bunten Gemüseeintopf! 90 Liter Suppe wurde es und wir mussten viel rühren und aufpassen, dass das viele Gemüse nicht anbrennt. Frau Adams auch der Küche half uns, die Suppe an die Klassen zu verteilen
… und die Küche zu putzen, als wir fertig waren.

Während die 9. Klasse Suppe kochte, wurde hinter dem Haus mit Frau Thanner, Herrn Nagl und Herrn Iglisch fleißig Apfelsaft gepresst. Den frisch gepressten Saft gab es dann zum Mittagessen dazu.
Vielen Dank liebe Eltern für Ihre reichen Obst- und Gemüsespenden!
Ohne diese wäre das Mittagessen so nicht zustande gekommen!
Allen hat es sehr gut geschmeckt!
 
Die 9. Klasse

50 Jahre Karl-König Schule

Am Samstag, den 06.05.2023 war es endlich so weit.
Der Schulhof und das Schulhaus waren festlich geschmückt, die Stände fürs Frühlingsfest standen bereit und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.
Viele Wochen und gar Monate der Vorbereitungen, der Besprechungen und des Bastelns lagen hinter uns und alle freuten sich darauf, dass es nun endlich soweit war.

Die Karl-König-Schule öffnete ihr Tore und die Festgemeinschaft kam von nah und fern.
Nicht nur viele geladene Gäste, Elternhäuser und Kolleg:innen kamen, um mit der Karl-König-Schule zu feiern und mit einem Beitrag den Festakt zu bereichern, auch viele Freunde, Unterstützer und Familien der Einrichtung kamen, sowie viele ehemalige Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen.
Der Oberbürgermeister Herr König und der leitende Regierungsschuldirektor von Mittelfranken, Herr Kleindiek, hielten eine Ansprache an alle Zuhörer:innen, die mit viel Humor und freundschaftlichen Einlagen gespickt waren. Es wurde von einem Zeitzeugen über Dr. Karl König berichtet, einige Schüler:innen der ersten Stunde berichteten von Ihren Erlebnissen und die 7. Klasse gewährte mit einer musikalischen Einlage einen Einblick in das Klassengeschehen. Elias Seitz (6. Klasse) trug sehr mitreißend vor, was er und seine Mitschüler:innen an ihrer Karl-König-Schule so schätzen und weitere Freunde und Wegbegleiter der Einrichtung fassten Ihre Wertschätzung zur Zusammenarbeit in Worte.
Eingerahmt wurde der Festakt vom ‚Frühling‘ aus den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, den das Goldbach-Ensemble stimmungsvoll darbot.

Nach dem Festakt lockte die Imhof-Band die Besucher in den Schulhof, sodass nahtlos das Frühlingsfest gefeiert werden konnte.
Es wurde gegessen, gelacht, am Glücksrad auf schöne Preise gehofft, geschminkt, Blumenkränze gebunden und bei den Erdwind-Spielen das motorische Geschick geübt.

Viele Geschenke haben wir erhalten, die die Schüler:innen in der Folgewoche ausgiebig bestaunten und von denen wir alle noch lange etwas haben werden.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Schenker:innen, für die wunderbaren Ideen, die kreativen Umsetzungen und die großzügigen Aufmerksamkeiten und lieben Worte!
Und natürlich ein großes Dankeschön an alle Menschen, die zu dem Gelingen dieses großen Tages beigetragen haben.

Und falls jemand gerne noch mehr über die Karl-König-Schule gGmbH erfahren möchte, können wir gerne noch Exemplare der Festschrift an Interessierte weitergeben. Melden Sie sich dazu einfach bei uns.
 
Nina Stock (Schulleitung)

Martinsumzug 2022

Am 12.11.2022 konnte nach längerer Pause endlich wieder unser stimmungsvoller Martinsumzug stattfinden. Erstmalig durften wir ein Bläserquartett begrüßen, das am Anfang und am Ende unsere Lieder begleitete. Und auch ein „echtes“ Martinspferd hatte sich angekündigt!
Der Laternenzug ging in einem Bogen durch den dunklen Wald bis zu einer Lichtung, auf der ein großer Fackelkreis stand, wo das Martinsspiel stattfand: Durch den Nebel kam St. Martin auf seinem Pferd geritten und teilte seinen Mantel mit dem armen Mann. Dann ritt er wie „im Träume“ wieder in den Wald davon und es wurden die selbstgebackenen Martinsbrötchen geteilt. Viele Kinder liefen zu dem Bettler und teilten ihre Brötchen mit ihm.
Als der Laternenzug wieder am Ausgangspunkt angekommen war spielten die Bläser noch einmal für uns. Es war wie in den letzten Jahren ein sehr schöner, stimmungsvoller Umzug, der immer große Beteiligung erfährt und für die Kinder ein besonderes Ereignis im Kreis der Jahresfeste ist.
 
Christa Müntnich (Tagesstättenleitung)

Wir feiern Erntedank – Bericht aus der 9. Klasse

Im Frühling hatte die 9. Klasse im Schrebergarten unserer Schule selbstgezogene Tomatenpflanzen in die Erde gesetzt. Um den Wuchs miterleben zu können, beschlossen wir jeden Donnerstag in diesem Gärtchen unser Frühstück einzunehmen. Wie schön war es an heißen Sommertagen im Schatten unter dem Apfelbaum zu vespern! Nach den Sommerferien kamen wir in den Genuss der reifen Tomaten. Auch Äpfel sammelten wir vom Boden auf und kochten daraus Apfelmus.
Für unser großes Erntedankfest bekam unsere Einrichtung von anderen Schrebergarten- Pächtern und „Mitgärtlern“ noch zusätzliche Äpfel geschenkt. Einen großen Bollerwagen, gefüllt bis zum Rand, zogen wir gemeinsam vom Bienenheim bis zur Schule.
Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass alle Schulklassen zu Erntedank mit unserer manuellen Saftpresse Apfelsaft herstellen. Dafür müssen die Äpfel zuerst gewaschen, dann im nächsten Schritt kleingehäckselt werden, bevor sie gepresst werden können. Für diese Tätigkeiten ist wirkliche Muskelkraft vonnöten! Wie ausdauernd und mit roten Backen hier so manches Kind sich erprobte! Und was für ein Erlebnis, wenn dann der goldene, frische Saft unten herausrinnt! Diesen Saft konnten wir beim Erntemahl anschließend genießen.
Auch dieses Erntemahl war ein ganz besonderes, denn alle Schülerinnen und Schüler durften am Morgen von Zuhause ein Erntekörbchen mitbringen. (Danke liebe Eltern!)  Nach einer gemeinsamen Feier und Einstimmung im Saal ging es in den jeweiligen Klassen ans Gemüseschnibbeln.
Wir als Neuntklässler hatten die spannende Aufgabe, aus all den Gaben eine Gemüsesuppe für die Schulgemeinschaft zu kochen. Der riesige Topf in unserer Großküche war bald bis zum oberen Rand gefüllt. Unsere beiden Küchendamen unterstützten uns beim Abschmecken und standen uns mit Rat und Tat zur Seite. So zogen wieder einmal Essensdüfte durch unser Schulhaus und erinnerten den einen oder anderen an die Zeiten, als die Großküche uns noch selbst bekochen konnte…
Beim anschließenden Speisen in den jeweiligen Klassen durfte sich jedermann als Teil des Ganzen empfinden, hatten doch alle mitgewirkt! Außer der Suppe gab es in jeder Klasse das eigene, selbstgebackene Brot dazu. Und die Krönung war natürlich der frisch gepresste Apfelsaft!
                                                    
Adelheid Stutz (Lehrkraft 9. Klasse)

Gemeinsamer Elternabend in der SVE

Am Mittwochabend, den 26.10.2022 fand in der SVE ein Elternabend für alle drei Gruppen gemeinsam statt.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde stellten wir Mitarbeiter die Feste im Jahreslauf vor.
Es war ein großer Jahreszeitentisch vorbereitet, auf denen  Merkmale dieser Feste zu sehen waren.
Beginnend mit dem Erntedank, Laternenfest, die Adventszeit, drei König, über Lichtmess, Fasching, Ostern, Pfingsten, Johanni bis hin zum Vorschulkinderabschiedsfest war alles dabei.
Die Eltern hörten sich alles aufmerksam an und konnten so einen kleinen Einblick bekommen, was die Kinder alles im Kindergarten erleben.

Dorit Mettke-Frenzel (Heilpädagogin SVE 1)

Die Bremer Stadtmusikanten – Klassenpiel der 9. Klasse

Die 9. Klasse ist immer besonders spannend – das letzte gemeinsame Jahr mit der Klassenlehrerin vor dem Übertritt in die Berufsschulstufe und ein großes Theaterprojekt, das gemeinsame Klassenspiel. Die Schüler:innen haben sich für ein Märchen entschieden und nach einigem Überlegen wurden es ‚Die Bremer Stadtmusikanten‘ von den Gebrüdern Grimm, da viele Hauptrollen gewünscht waren. Jede:r suchte sich eine passende Rolle aus und ging schnell darin auf. Die Tiere und Räuber wurden gemalt und gebastelt, die Texte von früh bis spät geübt und nach den Osterferien standen alle zum ersten Mal auf der Bühne. Doch bis zu den Aufführungen war es noch ein weiter Weg. Die Kulissen wurden bemalt, die Kostüme sorgfältig ausgewählt und das Schauspiel dank der großen Unterstützung von unserer Sprachgestalterin immer detaillierter eingeübt. Es waren viel Ausdauer, Geduld und Fleiß nötig, bis schließlich das fertige Stück aufgeführt werden konnte. An drei Tagen durfte die Schulgemeinschaft zuschauen. Der krönende Abschluss war dann abends die öffentliche Aufführung für Eltern, Freunde und Gäste. Alle Schüler:innen waren sehr aufgeregt und sind über sich hinausgewachsen. Anschließend gab es ein fröhliches Fest mit einem großen Buffet, zu dem Jede:r etwas beigesteuert hat. Durch das Klassenspiel sind wir als Klasse zusammengewachsen, selbstbewusster und mutiger geworden.

Marina Braunsberg (Fachkraft HPT) mit Schüler:innen der 9. Klasse

Klassenfahrt der 9. Klasse zum Rosenhof

Am Mittwoch, den 13.07. sind wir mit zwei fdz-Bussen nach Pappenheim gefahren. Den Rosenhof kannte die Klasse schon von der letzten Klassenfahrt vor drei Jahren. Dementsprechend waren Vorfreude und Aufregung groß!
Nach dem Frühstück draußen im Garten konnten wir die drei Zimmer beziehen.
Am Nachmittag haben wir den Hof erkundet und neben den vielen Pferden auch Hamster, einen großen Hund und zwei Katzen entdeckt.
Am Abend durften wir mit Astrid Weddige auf dem Fliederhof die Zutaten für unser Abendessen selber ernten. Es gab gründlich gebürstete Kartoffeln, Bohnen und Salat und zum Nachtisch mehrere Beerensorten.
Am Donnerstag waren für den Nachmittag die Reitstunden angesetzt: alle SchülerInnen durften 45 Minuten mit ihrem Pferd verbringen. Diese Zeit haben ausnahmslos alle sehr genossen! In der Zeit wurde auch gespielt, geschaukelt und Postkarten an die Eltern gemalt und geschrieben. Abends haben wir Pizza gebacken und die Schüler:innen konnten ihr Stück selbst belegen.
Am Freitag Morgen hieß es dann wieder alles einzupacken, bevor wir noch ein letztes Frühstück am großen Tisch in der Küche genießen konnten. Am Nachmittag sind wir dann wieder in der Schule angekommen, erschöpft und glücklich!
 
Iris Dorsch (Lehrerin der 9. Klasse)

Abschlussfahrt der 12. Klasse

Die 12. Klasse ging auf Klassenfahrt mit Frau Zenger, Frau Holland und Herr Grieß. Frau Mehnert als Begleitperson für eine Schülerin war auch dabei. Wir sind nach Mügeln (Sachsen), in ein altes Herrenhaus auf einem Vier-Seiten-Hof gefahren und als wir angekommen sind haben wir uns alles angeschaut, unsere Gastgeber waren 3 nette Herren. Danach haben wir gemeinsam eingekauft für die 5 Tage.
Wir haben viele Ausflüge gemacht.
Am Dienstag sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt und Sachen gepackt und sind nach Meißen gefahren und haben die Stadt angeschaut. Wir sind auf die Burg gegangen und hatten eine Führung, es war sehr schön. Wir haben auf der Burg die Aussicht genossen und haben Pommes und Bratwurst zu Mittag gegessen. Auf dem Rückweg gab es Eis. Wir sind zurückgefahren und es haben sich ein paar ausgeruht und wir haben dann Burger gegrillt. Es war sehr lecker!
Wir haben auch einen Ausflug nach Dresden gemacht. Nach Dresden mussten wir eine Stunde Auto fahren. Dort haben wir uns die Stadt angeschaut und sind Dampfschiff gefahren. Dann haben wir uns etwas vom Bäcker geholt und sind mit der Schwebebahn auf einen Aussichtspunkt gefahren haben die Aussicht über Dresden genossen. Wir haben dann mit dem Bus eine Stadtrundfahrt gemacht, sind shoppen gegangen und haben Eis gegessen. Wir sind dann zurückgefahren und haben uns Pizza geholt zum Abendessen. Wir haben noch ein Lagerfeuer gemacht und dann war Zeit Gute Nacht zu sagen.
Donnerstag haben wir einen Ausflug nach Oschatz gemacht. Dort war ein Park mit vielen Tieren, einem See und coolen Elektroautos. Wir haben dort auch Minigolf gespeilt.
Wir haben oft abends gegrillt und jeden Abend Lagerfeuer gemacht.
Die Woche war sehr schön, wir hatten sehr viel Spaß und es war sehr lustig!

Kevin (Schüler der 12. Klasse)


Unser Kleingartenprojekt

Wir standen schon seit einiger Zeit auf der Warteliste der Kleingartenanlage Bienenheim in Zabo, um für unsere Schule einen Garten zu pachten.
Am 13. März konnten wir uns spontan an einer Crowdfunding Aktion der N-Ergie Nürnberg beteiligen und haben das fabelhafte Ergebnis von 4600€ für uns erreicht! Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Spender aus nah und fern!
Direkt im Anschluss an die Spendenaktion haben wir nun ein Gartengrundstück bekommen, das für uns sehr ideal ist. Viele fleißige Kollegen und Kolleginnen beteiligen sich aktiv an unserem Gartenprojekt und wir konnten bereits in kurzer Zeit den Garten für uns, unsere Kinder und Jugendlichen gestalten.
Es ist ein positiver Nebeneffekt, dass sich in diesen Zeiten immer wieder Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen (natürlich mit Abstand) im Freien begegnen können, da man sich ja sonst im Moment kaum persönlich wahrnimmt.
Aber auch einzelne Kinder und Kleingruppen waren schon vor Ort und haben festgestellt, dass wir jetzt „Landarbeiter“ sind. Das Toilettenhäuschen wurde ebenfalls ausgiebig bestaunt.
So freuen wir uns nun darauf den Garten immer weiter zu beleben und zu „Unserem“ wachsen und werden zu lassen.


Die 5. Klasse näht sich einen Mund-Nase-Schutz

Auch für die Kinder und Jugendlichen der Karl-König-Schule gilt die Maskenpflicht. Aus diesem Grund entschieden wir uns, im Rahmen der Handarbeitsepoche selbst einen Mund- und Nasenschutz anzufertigen.
Die Kinder haben sich unterschiedliche bunte Stoffe ausgesucht und diese anhand von Schablonen mit oder ohne Hilfe ausgeschnitten. Als wir zwei Stoffseiten ausgeschnitten hatten, mussten diese mit einem Rückstich zusammengenäht und anschließend die Gummibänder in den Stoff eingenäht werden.
Es ist so schön zu sehen, wie gerne und stolz die Kinder ihre selbst genähten Masken tragen. So machen wir alle das Beste aus der aktuellen Situation.

Marc Philipp (HPT-Fachkraft der 5. Klasse)


„Angst überwinden – Mut entwickeln“ – Besuch im Hochseilgarten

„… und, hattest du Angst so weit oben zwischen den Bäumen?“ Mit einem stummen Nicken und zugleich einem leuchtenden Blick bejahte ein 7.-Klässler diese Frage auf dem Rückweg zur Schule! Was hatten wir erlebt? Die OberstufenschülerInnen (7. – 9. Klasse) dürfen seit mehreren Jahren an Michaeli zum Hochseitgarten nach Rummelsberg. Dort befinden sich am steilen Hang eines Waldes zwischen starken, altehrwürdigen Bäumen auf unterschiedlichen Höhen gespannte Drahtseile und vielfältige Kletterkonstruktionen, jährlich vom TÜV auf Sicherheit geprüft.
Ausgebildete Trainer leiten uns an, die Kletterausrüstung samt Sicherheitskarabiner ordnungsgemäß anzulegen und kontrollieren anschließend jeden einzelnen von uns. Unter dem wachsamen Blick der Trainer muss jeder von uns zuerst die sehr einfache und auf niedriger Höhe befindliche „Übstrecke“ erfolgreich durchklettern und dabei zeigen, dass wir die nicht ‚auszutricksende‘ Technik des Sicherungssystems wirklich beherrschen. Nach diesem Test geht es in Kleingruppen (je zwei SchülerInnen mit einem Erwachsenen) los. Wie „Urwald-Baumbewohner“ erklimmen wir atemberaubende Höhen zwischen den Stämmen, auf Seilen, Strickleitern, Brettern oder schwankenden Brücken. SchülerInnen und BetreuerInnen erleben dieselbe Herausforderung: Mut zu fassen, sich dem Sicherungssystem anzuvertrauen und den ersten Schritt über die Tiefe selber zu wagen!  –
Welch ein Jauchzen ist zu hören, wenn es zum Beispiel zur ca. 20 Sekunden währenden  freien Seilbahn-Fahrt, hoch über der Erde, vom dicken Start-Baum zum weit entfernten Baumriesen geht. Es gilt die eigene Angst zu überwinden und mutig seinen einmal begonnenen Weg zu gehen, denn es gibt kein Zurück: der Weg (auch die Seilbahn) führt nur nach vorne. 
Nebenbei wird auch geübt 
–          Rücksichtnahme  –  Drängeln ist hier unmöglich-          Geduld  –  nur durch positive Motivation meines Vordermannes komme auch ich zum Zuge
–          Konzentration  –  durch den Blick in die Tiefe darf ich mich nicht ablenken lassen
–          Hilfsbereitschaft  –  da wir wie eine Seilschaft unterwegs sind, müssen wir eventuelle Schwächere unterstützen, um gemeinsam an unser Ziel zu kommen
Fünf verschiedene Parcours sind auf dem Gelände angelegt  –  alle mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden; und so findet jeder seine Herausforderung. Selbst für Rollstuhlfahrer gibt es eine Strecke, damit auch diese einmal erleben dürfen  –  im Rollstuhl sitzend  –  frei wie ein Vogel zwischen hohen Bäumen unterwegs zu sein.
Mit roten Backen und erfüllt von all unseren Erlebnissen kehren wir am Nachmittag zur Schule zurück.
Eigentlich sollte solch eine Aktion mehrmals im Jahr stattfinden können, so großartig ist die Lernerfahrung für jeden einzelnen. Aber vielleicht wollen Sie diesen  Parcours auch selber einmal mit Ihrem Kind ausprobieren?

Adelheid Stutz (Lehrerin der 7. Klasse)


Unterricht im Wald und auf der Wiese – Lernen in Corona-Zeiten

Während der ersten 9 Unterrichtstage nach den Sommerferien herrschte Maskenpflicht während des Unterrichts in den Klassenräumen  –  auch für die Schülerinnen und Schüler der bayerischen Förderschulen.
So machten wir uns während der sonnigen und warmen Spätsommertage gleich früh auf den Weg nach draußen, wo der notwendige Abstand ohne Masken eingehalten werden konnte.
Es ging abwechselnd auf die Goldbachwiese hinter dem Schulgelände oder in den nahen Wald. Erstaunlich war was wir alles während dieser ‚Unterrichtsgänge‘ (so die offizielle Bezeichnung) erfahren, wahrnehmen, lernen, verstehen, verinnerlichen  –  und somit verbalisieren  –  konnten:
·       die Himmelsrichtungen sicher benennen anhand des Laufs der Sonne in der konkreten Umgebung der Schülerinnen und Schüler
·       Wald-Landkarten erkennen, lesen und in Beziehung bringen zum individuellen Standpunkt
·       1×1-Reihen wiederholen, bewegen, festigen… bis hin zu Kopfrechenaufgaben mit Spaß und in voller Konzentration
·       Straßenschilder erkennen, lernen und das Verhalten im Verkehr einüben
·       Naturkunde vor Ort: das Leben der Spinnen mit ihren faszinierenden Netzen, welche sich in der Morgensonne wunderschön vor dem dunklen Waldhintergrund abhoben
·       Erkennen von verschiedenen Bäumen, Pilzen und Farnen
·       das Beobachten von Enten, Gänsen und anderen Wasservögeln auf dem Valzner Weiher
·       Orientierungsläufe im Viertel der Schule oder im Wald, auch auf bisher unbekannten Wegen
·       … und immer wieder „Warm-ups“ in englischer oder deutscher Sprache zum Wachwerden
Erfüllt von neuen Erfahrungen kamen wir am späten Vormittag wieder im Klassenzimmer an und konnten uns gleich auf unser mitgebrachtes Frühstück freuen.

Axel Stutz (Lehrer der Klasse)


„Alles  fließt…“   –   Geografie-Unterricht einmal anders

Warum steht im Lehrplan für die 7. Klasse „Geografie“?  Es sollen nicht nur Städte, Flüsse und Länder ‚gelernt‘ werden, sondern  –  ausgehend vom Klassenzimmer  –  unser eigener Standpunkt eingenommen und verstanden werden, und dies stets im Kontext mit unserer näheren und weiteren Umgebung: dafür benötigen wir innere und äußere Orientierung.
Am Vormittag zu Beginn der Geografie-Epoche wird ein leerer Wassereimer in die Mitte des Klassenzimmers gestellt; jeder Schüler und Erwachsene darf einen Schluck seines mitgebrachten Getränks in den Eimer leeren. Diese Getränkemischung wird mit umweltfreundlicher Farbe noch „individualisiert“ und anschließend von der ganzen Klasse gemeinsam zum Goldbach getragen; dieser fließt seit Jahr und Tag direkt hinter unserem Schulhaus vorbei. Unter aufmerksamen Blicken wird der Eimer mit unserer speziellen Mischung in das Gewässer geleert: unser farbiges Geschenk wird vom Goldbach aufgenommen und in Schritttempo weitergetragen…  bald hat sich unsere Klassengabe so sehr mit dem Wasser des Baches vermischt, dass sie sich nicht mehr erkennbar vom Goldbach unterscheidet. Doch wir haben beobachtet und wissen: unser „Klassengetränk“ fließt stetig weiter  –  aber wohin??
Im Laufe der nächsten Tage werden, anhand verschiedener Landkarten, die Wasserläufe verfolgt: Goldbach  –  Pegnitz  –  Regnitz  (diese drei Bach- und Flussläufe hatten wir bereits in der 4. Klasse im Rahmen des Heimatkundeunterrichts kennen gelernt) schließlich –  Main  –  Rhein  –  Nordsee… Nach einigen Wochen wird unser Geschenk in der Nähe von Rotterdam die Nordsee erreichen – und somit selbstverständlich alles Wasser unseres Goldbaches, welcher ganz in unserer Nähe als Waldfluss aus dem Valzner Weiher entspringt. –  „Alles fließt…“  und so werden die unterschiedlichen Landkarten im Klassenraum Schritt für Schritt für alle nachvollziehbar.

Axel Stutz (Lehrer der Klasse)

Rotkäppchen im Wald

„Lauschen! Anfassen! Genau Betrachten! Den Wald mit allen Sinnen Entdecken!“
Genau das, ist das Motto des Walderlebnispfades im Nürnberger Reichswald in Zerzabelshof.
Die Kinder der Rotkäppchengruppe machten sich schon früh auf den Weg dorthin, denn es gab viel zu entdecken. Mit Proviant im Gepäck und guter Laune liefen wir gemeinsam los.
Unser erster Halt war das Dendrophon. Das sind freihängende Holzstäbe und Äste, die durch Anschlagen Töne von sich geben. Auch das Holz gefertigte Xylophone kam bei den Kindern sehr gut an. Sie haben den verschiedenen Tönen lange nachgelauscht.
Es wurde ebenfalls viel geklettert und balanciert und bei der Weitsprunganlage konnten die Kinder sehen, wie weit sie im Vergleich zu Fuchs, Reh und Wildschwein schon springen können. Leise und lauschend, folgten wir auch den kleineren Wegen.
Für unser Mittagessen, haben wir dann einen tollen Platz mit Bänken mitten im Wald gefunden.
Gut gestärkt ging es am Valznerweiher entlang langsam wieder zurück in den Kindergarten.
Wir hatten einen tollen Tag mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen.

Die Schneewittchengruppe im Tiergarten

Giraffen, Ermännchen und Kids – die Schneewittchen im Tiergarten
Der Ausflug der Schneewittchen-Gruppe in den Tiergarten war voller Überraschungen. Zuerst überraschte uns das Wetter. Laut Wetterbericht sollte es den ganzen Tag regnen, jedoch blieb das Wetter schön.
Die Rucksäcke vollgepackt, kamen wir am Zoo an. Gleich zu Beginn mussten wir uns alle ganz schön anstrengen um einen tollen Ausblick auf die Tiger und Löwen zu haben. Erschöpft vom Anstieg, ließen wir uns das Frühstück schmecken. Danach durfte auf dem Spielplatz getobt werden. Gestärkt und voller Tatendrang, marschierten wir weiter und konnten viele verschiedene Tiere beobachten. Zum Abschluss gab es noch eine Runde Pommes für alle. Das hat geschmeckt!
Müde vom vielen Entdecken ging es ab nach Hause wo wir alle erschöpft aber glücklich in die Betten fielen.
Das war ein tierisch toller Tag!!

Die 8. Klasse auf dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne

Am Freitag, den 24. Mai 2019 machte sich die achte Klasse auf zur Wöhrder Wiese. Bei bestem Wetter konnten wir als erste Besucher an diesem Tag das gesamte Erfahrungsfeld erst einmal für uns erkunden. Über den Barfußpfad ging es relative schnell ganz nach hinten zu den Balanceangeboten.
Hier war für jede / jeden etwas dabei! Manche hatten Spaß auf dem riesigen Wasserkissen. Andere tobten sich unter Anleitung der sehr netten Erfahrungsfeld – Mitarbeiter auf der Balancier – Arena aus. Im verrückten Haus wurde es dem ein oder anderen schwindelig. Andere konnten nicht genug bekommen.
Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, bei dem jede/r auf seine Art vielfältige Sinneserfahrungen machen konnte. Zurück in der Klasse erzählten wir uns noch, was uns am besten gefallen hatte und ließen uns ein Eis schmecken.