Wir, die 3. Klasse der Karl-König-Schule, waren in der Zeit zwischen Mitte Januar und Fasching unterwegs, um insgesamt sechs verschiedene Handwerker in ihren Werkstätten zu besuchen.

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Drei Handwerker fanden wir gleich ganz in der Nähe in der Goldbach Werkstatt. Dort gibt es die Schreinerei, die Weberei und die Töpferei. Wir durften Werkzeuge ausprobieren und die verschiedenen Arbeitsmaterialien kennenlernen. Gerne wollen wir wiederkommen – es ist ja nicht weit!

Ein Ausflug führte uns nach Erlenstegen zur Rudolf Steiner Schule. Dort durften wir in der Lehrwerkstatt für die Schlosser die Schmiede besuchen. In der Esse brannte das Feuer, es roch nach Metall und es war sehr warm. Die Schüler hämmerten mit Kraft und Begeisterung auf das glühende Eisen, unterstützt von den Lehrlingen der Werkstatt. Auch die anderen Maschinen der Schlosserei wurden neugierig betrachtet.

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Wir konnten am eigenen Leib spüren, wie schwer das Schmiedehandwerk ist, und bekamen sogar noch einen eisernen Schürhaken geschenkt. Stolz und müde fuhren wir zurück zur Schule.

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Bei eisigen Temperaturen machten wir uns an einem Mittwoch auf den Weg zum Bäcker. Auch hier durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Bäckermeister Walzl zeigte uns in seiner Backstube die Maschinen und alles, was man zum Backen braucht. Er hatte auch eine große Portion Hefeteig vorbereitet, und wir durften nach Herzenslust formen und kneten – und das Gebackene mitnehmen!

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Bepackt mit vielen Tüten lecker duftender Brötchen, Brezen, Zöpfe und Schnecken und gut aufgewärmt, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Groß und klein waren begeistert von dem freundlichen Bäcker und der spannenden Zeit in der Backstube.

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Unsere letzte Exkursion führte uns zu einem eher seltenen Handwerk. Wir besuchten den Geigenbauer Frank M. Ermer, der seine Werkstatt in Zabo nicht weit entfernt von der Schule hat.

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Dort hörten wir von den Hölzern, die man zum Geigen bauen braucht, durften hobeln und Holz biegen

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Und am Ende noch auf einer fertigen Geige spielen.

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Der erlebnisreiche Vormittag ging viel zu schnell vorbei. Am liebsten hätten wir eine Geige mitgenommen. Das praktisch Erlebte versuchten wir in unserem Epochenheft festzuhalten.

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Da schwitzten wir oft wie die richtigen Handwerker.

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Viele schöne Hausaufgaben bereicherten unser Handwerkerheft.

Am 17. Februar, dem Freitag vor den Faschingsferien, waren wir dann alle nochmal selber Handwerker und werkten nach Herzenslust. Und viel Gaudi gabs auch.

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Wir möchten allen danken, die sich so viel Zeit für uns genommen haben und uns diese schönen Erlebnisse ermöglicht haben.

Die 3. Klasse der Karl-König-Schule