Eltern berichten
Unsere Pflegetochter besucht seit September 2007 die Karl-König-Schule, die wir von einer Fachkraft des Fürther Jugendamtes benannt bekommen haben.
Zu dem Zeitpunkt besuchte unsere Pflegetochter eine andere große und deutschlandweit bekannte Einrichtung, mit der wir nicht zufrieden waren. Im Gegensatz zu dieser Einrichtung erleben wir an der Karl-König-Schule einen kontinuierlich positiven Dialog zwischen uns Pflegeeltern und den fundiert ausgebildeten Pädagogen.
Am wichtigsten ist uns, dass der Dialog auf "selber Augenhöhe" geschieht, wir fühlen uns weder in ein Abhängigkeitsverhältnis gedrängt, noch bevormundet.
Ganz besonders wissen wir zu schätzen, dass die Lehrer auch außerhalb der "üblichen Schulzeiten" erreichbar sind, auch die Hausbesuche geben dem Schulsystem eine persönliche und vertiefende Note.
Unsere Pflegetochter macht auf der Schule Fortschritte, die wir kaum für möglich gehalten haben. Im Gegensatz zu der anderen Trägereinrichtung, die sie bisher besucht hatte, lernt sie immer mehr, sich in ein soziales Gefüge einzureihen. Sie kann sich immer besser artikulieren und beginnt sogar zu lesen.
Da auch wir als Pflegeeltern ein ganzheitliches Menschenbild haben, stimmen viele Wertevorstellungen der Schule mit unserem eigenen Menschenbild überein.
Des Weiteren erleben wir die Schule als offen und tolerant. Unsere Pflegetochter hat afrikanische Wurzeln, die Schule ist "bunt" und auch mit dem vertretenen christlichen Weltbild werden auch andere Glaubensrichtungen akzeptiert und toleriert.
Wir schätzen die sprichwörtlich "ganzheitliche" Zusammenarbeit mit der Karl-König-Schule und wissen, dass wir das Kind, das uns anvertraut wurde, getrost auch der Schule anvertrauen können.
Auch unserem zuständigen Jugendamt berichten wir immer wieder gerne über die positive Zusammenarbeit.
Herzliche Grüße Claudia Zwiener
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Hier unsere begeisterten Töne über die Karl- König- Schule:
Unsere Tochter Julia ist ein Kind mit Trisomie 21 und war eine Frühgeburt aus der 28. SSW. Aller Anfang war schwer, aber nach 7 Jahren stand der Tag der Einschulung ins Haus. Schon ein Jahr vorher haben mein Mann und ich uns viele Gedanken gemacht, welche Schule (Schulform) für Julia wohl am besten wäre. Wir hatten viele Wünsche und Erwartungen an die Schule, u. a. Klassenstärke, Schulgröße, Schulkonzept, Akzeptanz und vor allem MENSCHLICHKEIT (sowohl für Julia, als auch für Eltern und Familie) . Am wichtigsten war uns, dass sich Julia in der Schule wohlfühlt, denn der Einschnitt - Schule - ist für jedes Kind sicher ein gravierender. (übrigens auch für die Eltern)
All dies fanden wir in der KARL-KÖNIG-SCHULE in Nürnberg- Zerzabelshof.
Julia ist mittlerweile 13 Jahre und in der 6. Klasse angelangt und wir haben die Entschluss NIE, nein wirklich NIE bereut!! Sie hat sich in all den Jahren in ihren persönlichen und intellektuellen Möglichkeiten wirklich prima entwickelt, hat sehr viele Dinge erlebt und durchlebt und war stets durch liebevolle Hände innerhalb der Schule geführt. Das alles ist nur den Lehrerinnen, Pädagogen, Fachleuten in der Schule zu verdanken, deren Grundeinstellung die Basis zum Erfolg ist.
Der besondere Kontakt zwischen Schule /Klasse und Familie/Kind ist denke ich hervorzuheben, sofern es von den Eltern gewünscht wird. Für jeden und für alle Fragen ist stets ein offenes Ohr da und auch Kritik/Wünsche und Ideen finden Platz zur Diskussion. Ein reges Schulleben wird durch Schulfeste, Jahresfeste u.v.m. unterstützt.
Das Lernen fürs alltägliche Leben ist für Julia sehr wichtig und trägt viele wertvolle Früchte. Der Wert auf alles musikalische kommt Julia sehr entgegen, da sie sehr gerne singt und musiziert. Viele motorische Tätigkeiten gehen auch durch Musikbegleitung besser.
Absolut EINMALIG sind die Zeugnisse! Ein Highlight für uns "alle Jahre wieder"!!! Wer so etwas noch nie gesehen hat,...........Welches Kind bekommt schon ein mind. 4-seitiges in Worten geschriebenes Zeugnis, in dem wirklich jede Kleinigkeit seine Beurteilung findet??!!
Die Wortwahl ist stets sehr, sehr liebevoll, und umschreibt mit großem Feingefühl auch Defizite des Kindes. Wir sind immer ganz begeistert.
Wir können Sie nur ermutigen, sich die Karl- König- Schule einmal anzusehen, vielleicht bei einem der nächsten Schulfeste. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Karl- König- Schule und suchen Sie dann ein unverbindliches Gespräch mit einer Lehrkraft, oder sprechen Sie doch einfach Eltern an.
Familie Hofer