Eltern berichten

Wenn die Kinder einen Kindergartenplatz brauchen, man gleich drei im gleichen Alter hat und eines davon auch noch behindert ist und nicht sprechen kann, stellt sich die Frage: Wo werden meine Kinder so betreut, dass alle (also Kinder und Eltern) glücklich sind?

"Glücklich sein" das war für uns, speziell für unsere Tochter, das Wichtigste.
Wir hatten Glück und schickten unsere Tochter in die Karl-König-Schule.
Glück, das jetzt schon fast 15 Jahre andauert und durch positive Lebenseinstellung, Kreativität,
kompetentes Fachwissen, Toleranz, überzeugte und überzeugende Lehrer und Betreuer zum Ausdruck kommt.
Katharina besuchte zwei Jahre den Karl-König-Kindergarten. Sie stieg am Morgen freudig in den Bus und kam ebenso ausgeglichen und glücklich am Nachmittag zurück. Das Gleiche erlebten wir während ihrer neunjährigen Schulzeit und nun in der Berufsschulstufe. Sie hat in dieser Zeit sehr viel gelernt und sich zu einem fröhlichen Teenager entwickelt. Wir sind stolz auf unsere Tochter und froh die richtige Schulwahl getroffen zu haben.
Auch wir fühlten uns immer in der Karl-König-Schule verstanden und akzeptiert.
Wir werden unser letztes Berufsschuljahr bewusst leben und erleben und hoffen auch weiterhin soviel "Glück" zu haben.

Vielen Dank!
Familie Merklein

 


 

Warum wir uns für die Karl –König- Schule entschieden haben

Wir haben eine 7-jährige Tochter Lena, mit mehrfachen geistigen Behinderungen. Das heißt sie passt nicht in unsere Gesellschaft. Trotzdem ist sie ein Teil von uns und hat auch ihre besonderen Talente. Seit Lena auf der Welt ist wurden wir nur belächelt und nicht ernst genommen. Lena sei eben so und das war es.
Also suchten wir eine Schule, in der Lena „ankommen“ kann und zwar als Person. So wie sie nun ist. Bei der Vorstellung wussten die Lehrer was wir bisher durchgemacht haben. Endlich wurden wir mit all unseren Hoffnungen verstanden. 
Wir waren sehr überrascht von den Erfahrungen der Lehrer und konnten sehr schnell feststellen, dass Lehrer hier keinen Job ausführen sondern einer Berufung mit Herz und viel Liebe nachgehen.
Hier zählt unsere Lena als Person und nicht als Störfaktor. Noch nie haben wir gehört: „Lena hat das…gemacht oder nicht gehört usw.“ Wir hören nur was sie toll macht und wenn auch zu Anfangs die ein oder andere Schwierigkeit gab, dann folgten Telefonanrufe, bei denen man nach Lösungen suchte.
Nie hätten wir gedacht, dass Lena so schnell Buchstaben und Zahlen lernt und das ohne Schulbücher, denn die gestalten die Kinder selber. Die Klassen sind sehr klein und es sind auch immer Zivis und Praktikanten mit dabei, so dass jedes Kind die Aufmerksamkeit bekommt, die es braucht. Was auch besonders toll ist, ist, dass die Klassenlehrer die gesamte Schulzeit (1.-9. Klasse) bei den Kindern sind und somit zu vertrauensvollen Bezugspersonen für die Kinder werden.
Auch die Nachmittagsbetreuung leistet ganze Arbeit. Unsere Lena sagt immer: „ Frau Besendorfer ist eine wunderschöne Prinzessin“ und wenn sie groß ist möchte sie auch so werden wie Frau Besendorfer. Das zeigt uns als Eltern auch wie wohl sich Lena fühlt. Wenn Lena zuhause mit ihren Geschwistern Streit hat, dann möchte sie immer ausziehen. Natürlich zu Frau Besendorfer. Die Kinder sind so oft wie nur möglich draußen, sie basteln, backen, handarbeiten und haben unheimlich viel Spaß. Und wenn es mal eine Verletzung gibt sind immer tröstende Arme und genügend Zeit da.
Wo gibt es das noch?

Wir können guten Gewissens sagen, wir werden gut vertreten. Wir könnten uns nicht besser um unseren Sonnenschein kümmern. Sie ist in den besten Händen.
Danke an Alle!!! Wir sind froh an der Karl-König-Schule zu sein.

Familie Wolf


 

Wenn aus einem Kindergartenkind ein Schulkind wird machen sich alle Eltern viele Gedanken. Noch viel mehr natürlich bei unseren “besonderen Kindern“. So ging es natürlich auch mir und meinem Mann. Lange haben wir uns gefragt nach was wir eigentlich suchen und was wir uns für unser Kind wünschen.

Schon bei unserem ersten Termin zur Vorstellung wurden wir sehr freundlich aufgenommen. Da man bei so einem Besuch doch etwas nervös ist, fand ich es sehr angenehm, dass jeder der uns begegnete grüßte und fragte ob er helfen könne.
Die ganze Schule strahlte für mich eine angenehme positive Lebenseinstellung aus. Auch unser Sohn, der zwar nicht sprechen kann, aber ein feines Gefühl für „Zwischenmenschliche Schwingungen“ hat war entspannt. Das war für mich ein sehr gutes Zeichen – ich konnte mir sicher sein, dass ich ihn hier gefühlsmäßig loslassen könnte

Man merkt, dass die Kinder den Lehrern und Erziehern wirklich am Herzen liegen Wir fühlen uns an der Karl-König-Schule gut aufgehoben und unser Sohn besteigt jeden Morgen begeistert den Schulbus und kommt mit einem Lächeln auf dem Gesicht nachmittags nach Hause. 
Wir haben bei unserem Sohn im letzten Jahr viele positive Veränderungen bemerkt, nicht alle kann man in Worte fassen aber auf jeden Fall ist er selbständiger und sich selbst bewusster geworden – ein richtiges Schulkind eben.

Schön ist auch die Möglichkeit der Ferienbetreuung in der gewohnten Umgebung. Dort wird viel unternommen und die freien Tage bleiben für Eltern und Kinder entspannend.

Die Schule übt viel Toleranz für verschiedene Lebensüberzeugungen und so war es auch nie ein Problem, dass unsere Familie ansonsten nicht anthroposophisch ausgerichtet ist.

Wir fühlen uns hier wohl!

Alexandra Gebauer mit Sohn in der 4. Klasse

 




Unsere Tochter geht jeden Tag mit viel Freude in die Schule und kommt vergnügt wieder nach Hause. Wir sind immer sehr begeistert mit wie viel Liebe, Kreativität und ansprechendem Unterrichtsmaterial den Kindern auch sehr komplexes Wissen beigebracht wird. Das "Ganzheitliche" haben wir nicht gleich verstanden, doch wir konnten erleben, wie unsere Tochter  in allen Bereichen - emotional, motorisch, kognitiv und künstlerisch gefördert wurde und wird. Es gefällt uns auch sehr, dass wir als Eltern nicht vom Schulleben ausgeschlossen werden, sondern auch durch Elternabende und viele Veranstaltungen am Schulleben teilnehmen können.

 

Viele Grüße,  Andrea Wittmann


Ansprache einer Mutter für die Abschlussfeier der Berufsschulsstufe am 25. Juli 2011

Ich möchte eine Geschichte vorlesen, die verdeutlicht, auf was es im Leben ankommt und was wir hier in der Karl-König-Schule mit Werkstufe erleben durften. Die Geschichte: „Mit dem Herzen verrichtete Arbeit erzeugt Schönheit“.

Mit dem Herzen verrichtete Arbeit erzeugt Schönheit. Der Kaiser von Japan besaß eine sehr alte und kostbare Vase, ein einmaliges Meisterwerk der Porzellankunst. Eines Tages stieß sie jemand versehentlich um, und sie zerbrach in tausend Stücke. Die Scherben wurden
sorgfältig aufgesammelt, und der beste Töpfermeister des Reiches erhielt den Auftrag, die Vase wieder zusammenzusetzen.
Er gab sich alle erdenkliche Mühe, doch er scheiterte und musste dafür mit seinem Kopf bezahlen. Der Kaiser betraute den zweitbesten Töpfer des Reiches mit der schwierigen Aufgabe, und auch dieser versagte. Dies ging viele Wochen lang so weiter, bis alle namhaften Töpfermeister im Land geköpft worden waren, da es keinem von Ihnen gelungen war, die kostbare alte Vase wiederherzustellen.
Schließlich war nur noch ein einziger Künstler übrig, ein alter Zen Mönch, der zusammen mit seinem jungen Schüler in einer Höhle in den Bergen lebte. Auf den Ruf des Kaisers hin kam er zum Palast, nahm die Scherben an sich und trug sie in seine bescheidene Werkstatt. Dann machte er sich an die Arbeit. Nach mehreren Wochen zeigte der Mönch seinem Schüler das Ergebnis seiner Bemühungen.
Die Vase war in all ihrer makellosen Schönheit wiedererstanden. Die beiden Mönche wanderten zurück in die Stadt und lieferten die Vase im Palast ab. Der Kaiser war überglücklich, und der gesamte Hofstaat pries die Vollkommenheit des restaurierten Meisterwerks. Der alte Mönch wurde reich belohnt und huldvoll entlassen.
Eines Tages suchte der junge Schüler gerade irgendetwas in der Werkstatt, als er völlig unerwartet die Scherben der alten Vase entdeckte. Er rannte zu seinem Meister und sagte: „Seht nur die Scherben, Ihr habt sie ja überhaupt nicht wieder zusammengesetzt! Wie habt Ihr es nur fertiggebracht, eine Vase zu schaffen, die ebenso schön war wie das zerbrochene Original!“ Der alte Mönch erwiderte: „Wenn du deine Arbeit mit einem Herzen voller Liebe tust, wirst du immer imstande sein, etwas Schönes zu schaffen.“

Diese Geschichte sagt uns, dass es nicht so wichtig ist, was wir im Leben machen, sondern, wie wir es machen und dass Arbeit, die mit dem Herzen verrichtet wird, Schönheit erzeugt. Arbeit aus dem Herzen heraus haben wir Eltern sowie unsere Kinder von den Lehrern der Schule und der Werkstufe jahrelang erfahren dürfen.
3 Kindergartenjahre für Kinder, wie Órlín, Philip, Philipus und Markus, die schon im Kindergarten waren. 9 Schuljahre, in dem unsere Kinder die ersten Schritte ohne ihre Eltern üben durften. 9 Schuljahre, in dem wir Eltern, genau so wie unsere Kinder, sehr behütet waren und sehr viel Arbeit aus dem Herzen in der Obhut von Frau Kaldenbach erleben durften. Zuletzt 3 Jahre dieser Herzensarbeit in der Werkstufe.
Aber hier in der Werkstufe war alles anders. Das Wort „behütet“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Hier war für uns Eltern auch alles anders, wir sind auch nicht mehr so behütet worden und manchmal hatten wir das Gefühl, nicht mehr über alles bescheid zu wissen, was so hier los ist. Das war auch gut so, denn es stand eine veränderte Form der Behütung an. Eine, die unsere Kinder auf die Zeit nach der Werkstufe vorbereiten sollte. Eine Behütung, die Selbständigkeit und Eigenverantwortung heißt um durch diese Eigenschaften zu lernen, so gut es geht, sich selbst im Leben zu behüten. Jetzt verlassen unsere Kinder diesen Ort und gehen ihre Wege. Sie, als Lehrer lassen sie los und wir Eltern sind mehr denn je gefordert, unsere Kinder nicht mehr als kleine Kinder, sondern als junge Erwachsenen zu sehen und denen das auch zu zu-Mut-en.
Wir sind jetzt auch gefordert, unseren Kinder zu zeigen und wahrnehmen zu lassen, dass wir zu 100% an Sie glauben, dass wir aus ganzem Herzen hinter den Entscheidungen stehen, die getroffen worden sind und die, die noch zu treffen sind. Wir sind herausgefordert, unsere Kinder spüren zu lassen, dass wir aus ganzem Herzen wissen, dass die Zukunft gut wird, denn es kommt nicht darauf an was man tut, sondern wie man es tut und wenn sie im Leben das, was sie tun, immer mit dem Herzen tun, kann es nur gut werden. Das ist die Verbindung zu der Geschichte, die ich am Anfang gelesen habe. Diese Verbindung geht uns Alle was an, Schüler wie Eltern und Lehrer zu gleich. Mit dieser Geschichte wollte ich im Namen der Eltern der 12. Klasse unsere Dankbarkeit an alle Lehrer der Karl-König-Schüle und der Werkstufe, für das jahrelange mit dem Herzen arbeiten, zum Ausdruck bringen. Wir wissen auch, dass es nach unseren Kindern für Sie mit der Behütung weiter geht, daher möchten ich dieses Gedicht von John O’Donohue, einem irischen Dichter und Philosoph, der übrigens in Tübingen studierte, vorlesen, um jeden einzelnen von Ihnen und Ihre Herzensarbeit zu segnen.

Danke!

 


 

Unsere Pflegetochter besucht seit September 2007 die Karl-König-Schule, die wir von einer Fachkraft des Fürther Jugendamtes benannt bekommen haben.

Zu dem Zeitpunkt besuchte unsere Pflegetochter eine andere Einrichtung, mit der wir nicht zufrieden waren. Im Gegensatz zu dieser Einrichtung erleben wir an der Karl-König-Schule einen kontinuierlich positiven Dialog zwischen uns Pflegeeltern und den fundiert ausgebildeten Pädagogen.

Am wichtigsten ist uns, dass der Dialog auf "selber Augenhöhe" geschieht, wir fühlen uns weder in ein Abhängigkeitsverhältnis gedrängt, noch bevormundet.

Ganz besonders wissen wir zu schätzen, dass die Lehrer auch außerhalb der "üblichen Schulzeiten" erreichbar sind, auch die Hausbesuche geben dem Schulsystem eine persönliche und vertiefende Note.

Unsere Pflegetochter macht auf der Schule Fortschritte, die wir kaum für möglich gehalten haben. Im Gegensatz zu der anderen Trägereinrichtung, die sie bisher besucht hatte, lernt sie immer mehr, sich in ein soziales Gefüge einzureihen. Sie kann sich immer besser artikulieren und beginnt sogar zu lesen.

Da auch wir als Pflegeeltern ein ganzheitliches Menschenbild haben, stimmen viele Wertevorstellungen der Schule mit unserem eigenen Menschenbild überein.

Des Weiteren erleben wir die Schule als offen und tolerant. Unsere Pflegetochter hat afrikanische Wurzeln, die Schule ist "bunt" und auch mit dem vertretenen christlichen Weltbild werden auch andere Glaubensrichtungen akzeptiert und toleriert.

Wir schätzen die sprichwörtlich "ganzheitliche" Zusammenarbeit mit der Karl-König-Schule und wissen, dass wir das Kind, das uns anvertraut wurde, getrost auch der Schule anvertrauen können.

Auch unserem zuständigen Jugendamt berichten wir immer wieder gerne über die positive Zusammenarbeit.

Herzliche Grüße Claudia Zwiener

 


 

Hier unsere begeisterten Töne über die Karl- König- Schule:

Unsere Tochter Julia ist ein Kind mit Trisomie 21 und war eine Frühgeburt aus der 28. SSW. Aller Anfang war schwer, aber nach 7 Jahren stand der Tag der Einschulung ins Haus. Schon ein Jahr vorher haben mein Mann und ich uns viele Gedanken gemacht, welche Schule (Schulform) für Julia wohl am besten wäre. Wir hatten viele Wünsche und Erwartungen an die Schule, u. a. Klassenstärke, Schulgröße, Schulkonzept, Akzeptanz und vor allem MENSCHLICHKEIT (sowohl für Julia, als auch für Eltern und Familie) . Am wichtigsten war uns, dass sich Julia in der Schule wohlfühlt, denn der Einschnitt - Schule - ist für jedes Kind sicher ein gravierender. (übrigens auch für die Eltern)

All dies fanden wir in der KARL-KÖNIG-SCHULE in Nürnberg- Zerzabelshof.

Julia ist mittlerweile 13 Jahre und in der 6. Klasse angelangt und wir haben den Entschluss NIE, nein wirklich NIE bereut!! Sie hat sich in all den Jahren in ihren persönlichen und intellektuellen Möglichkeiten wirklich prima entwickelt, hat sehr viele Dinge erlebt und durchlebt und war stets durch liebevolle Hände innerhalb der Schule geführt. Das alles ist nur den Lehrerinnen, Pädagogen, Fachleuten in der Schule zu verdanken, deren Grundeinstellung die Basis zum Erfolg ist.

Der besondere Kontakt zwischen Schule /Klasse und Familie/Kind ist denke ich hervorzuheben, sofern es von den Eltern gewünscht wird. Für jeden und für alle Fragen ist stets ein offenes Ohr da und auch Kritik/Wünsche und Ideen finden Platz zur Diskussion. Ein reges Schulleben wird durch Schulfeste, Jahresfeste u.v.m. unterstützt.
Das Lernen fürs alltägliche Leben ist für Julia sehr wichtig und trägt viele wertvolle Früchte. Der Wert auf alles musikalische kommt Julia sehr entgegen, da sie sehr gerne singt und musiziert. Viele motorische Tätigkeiten gehen auch durch Musikbegleitung besser.

Absolut EINMALIG sind die Zeugnisse! Ein Highlight für uns "alle Jahre wieder"!!! Wer so etwas noch nie gesehen hat,...........Welches Kind bekommt schon ein mind. 4-seitiges in Worten geschriebenes Zeugnis, in dem wirklich jede Kleinigkeit seine Beurteilung findet??!!
Die Wortwahl ist stets sehr, sehr liebevoll, und umschreibt mit großem Feingefühl auch Defizite des Kindes. Wir sind immer ganz begeistert.

Wir können Sie nur ermutigen, sich die Karl- König- Schule einmal anzusehen, vielleicht bei einem der nächsten Schulfeste. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Karl- König- Schule und suchen Sie dann ein unverbindliches Gespräch mit einer Lehrkraft, oder sprechen Sie doch einfach Eltern an.

Familie Hofer

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